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Worum geht es beim Forschungsprojekt

„Produktiv. Nachhaltig. Lebendig. Grüne Finger für eine klimaresiliente Stadt“?

 

 

Erdbeeren anbauen, kühle Luft für die Stadt im Sommer, Platz zum Spazierengehen, sich Begegnen und Spielen – das sind nur einige von vielen Funktionen der Grünen Finger in Osnabrück. Insgesamt zehn Grüne Finger prägen als große Grün- und Freiräume das Landschaftsbild der Stadt. Sie übernehmen wichtige Funktionen für das Stadtklima, werden jedoch nicht als zusammenhängendes Freiraumsystem erkannt. Die Grünen Finger sind angesichts des Flächendrucks, mit unterschiedlichen Nutzungsbedürfnissen, nicht ausreichend vor Bebauung oder Zerschneidung geschützt und in Entwicklungspläne eingebunden.
Im Projekt – kurz „Projekt Grüne Finger“ genannt – werden Konzepte erarbeitet, um Osnabrück besser auf zukünftige Klimaveränderungen vorzubereiten und die Stadt durch die Grünen Finger „klimaresilienter“ zu machen. Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Hochschule und der Stadt Osnabrück tritt dabei mit sehr unterschiedlichen Akteursgruppen in einen Dialog, z.B. mit LandwirtInnen, PolitikerInnen und AkteurInnen aus der Zivilgesellschaft. Gemeinsam sollen neue Ideen entwickelt und die Funktionen und Qualitäten der Grünen Finger zum Stadtgespräch gemacht werden.

Maissaat am Grünen Finger Westerberg © HS Osnabrück: Hubertus von Dressler

Was kommt dabei heraus?

 

 

Konkret wird eine Raumanalyse durchgeführt und ein Entwicklungskonzept für die Grünen Finger erarbeitet, in dem neben einem soziokulturellen Wandel auch innovative Anbausysteme für die lokale Agrarwirtschaft eine Rolle spielen. Die langfristige Wirkung, die das Projekt durch die Einbeziehung von Politik, Verwaltung, und Stadtbevölkerung erzielen wird, lässt sich jedoch nicht vorhersagen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse – auch auf die Zwischenergebnisse, die zum Beispiel im Rahmen von Wahrnehmungswerkstätten und Walks gemeinsam mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen erarbeitet werden.

Beteiligungsmöglichkeiten bei der Auftaktveranstaltung des Projektes © HS Osnabrück: Hubertus von Dressler

Was kann das Projekt nicht leisten?

 

 

Das Projekt liefert Analysen und Konzepte und damit gute Argumente für eine nachhaltige Entwicklung. Es kann aber nicht sicherstellen, dass die Grünen Finger dauerhaft unverändert erhalten bleiben und es kann auch nicht alle Konflikte lösen, die in den Grünen Fingern be- oder entstehen.

Am Rande des Grünen Fingers Schölerberg © HS Osnabrück: Hubertus von Dressler

Grüne Finger – Grünflächen und Freiräume für die Zukunftsstadt

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